ONAFHANKELIJK VAKBLAD VOOR DE BRUIDSMODE

Quo vadis, brautmode?

Alle Welt spricht von der ‚neuen‘ Braut, die bestens informiert – sogar überinformiert und mit hunderten Pinterest-Moodboards ausgestattet – ihre Suche nach dem Brautkleid beginnt. Wer ist diese neue Braut und wie kann der Handel sich auf sie einstellen? Wie können Hersteller diesen Prozess begleiten beziehungsweise leiten? Und last but not least: Wie können sich KommunikationsPlattformen wie Messen auf die Entwicklungen einstellen?

Q&A mit MIT Hermann Thole

Hermann Thole führte 32 Jahre lang das renommierte Brautmodenfachgeschäft C.A. Thole in Cloppenburg. Seit Mai 2017 berät er die Interbride. Seine genaue Funktion: Botschafter und Beirat des Vorstands. Im Sposa Facts-Interview berichtet er über Neuerungen und die Zukunft der Messe.

Mut zum kleinen Sortiment

Wedding Concept Stores überzeugen mit individuellen Kollektionen und überschaubaren Verkaufsflächen. Ist das eine Strategie, von der sich auch der breiter aufgestellte Brautmodenfachhandel inspirieren lassen kann? Sposa Facts hat nachgefragt.

Individuell und relevant

Das Gespräch begann ganz spontan – bei einer Tasse Kaffee traf ich auf einer Fachmesse die leicht seufzende Eigentümerin eines Brautmodenfachgeschäftes. Ich fragte sie, ob es ihr schwer fällt, aus all den vielseitigen Kollektionen eine Wahl zu treffen. „Nein, ganz im Gegenteil“, erwiderte sie. „Die meisten halten mich nur für stur, ich spüre das. Meine Auswahl orientiert sich an den Kleidern und weniger an den Preisen. Ich suche neue Designs – statt den Modellen, die einfach jeder einkauft. Das motiviert mich und mein Verkaufsteam. Und diese Begeisterung spüren die Bräute auch bei mir im Geschäft!“ Warum sie dann so leicht gefrustet ausschaue, fragte ich. Das hört sich doch nach einer guten Einkaufs-Stategie an. Warum sollte ihr Verhalten dann stur wirken?

Lässt der Handel Umsatz liegen?

Accessoires und Kleidung für besondere Gäste werden immer wichtiger. Aber sind die Brautmodenfachgeschäfte darauf vorbereitet? Sposa Facts hat nachgefragt.

Wofür steht die Interbride?

Fachbesucher können von der Fachmesse Interbride viel erwarten. Über 180 Aussteller präsentieren mehr als 430 Kollektionen.

Und Action, bitte!

Der Hochzeitsmodehandel steht permanent vor der Herausforderung, neue Kundinnen und Kunden gewinnen zu müssen. Aktionsmarketing kann dabei ein wertvolles Instrument sein, wenn es denn kreativ und professionell ‚gespielt‘ wird. Sposa Facts hat Experten gefragt, welche Events Erfolgspotenzial haben, worauf zu achten ist und welche Ideen sich von anderen Branchen abschauen lassen.

Hersteller müssen Mindestpreise einführen

Sposa Facts befragte die Besucher auf der letzten Interbride: Was können Geschäfte tun, um das Preisniveau für Brautkleider und Accessories zu halten und somit den Markt zu schützen? Und welche Rolle spielen die Hersteller dabei?

Rob Klaarenbeek: „Back-up fürs Gehirn“

ONative Advertising, Google Adwords, Keywords, Print, Digital-Signage, responsive Websites, SEO, Social Media und vieles mehr. Der Markt ist in relativ kurzer Zeit verwirrend vielfältig geworden. Und Sie hören von allen Seiten, dass Sie überall dabei sein müssen und nichts verpassen dürfen, um vor allem für eine junge Kundschaft weiterhin ansprechend zu sein. Alles wahr. Oder […]

Rob Klaarenbeek: „Lassen Sie sich von Ihren Kunden finden“

Ob für Reisen, Zeitschriften oder eben Hochzeitsmode, für Hersteller oder Einzelhändler: Ihre Markenstrategie spielt eine wichtige Rolle. Heute reicht es einfach nicht mehr, darauf zu hoffen, dass Brautpaare Sie und Ihre Website allein durch die Eingabe von Stichwörtern – Hochzeit, Heiraten, Braut oder Brautkleid – finden. Denn nur wer auf den vorderen Plätzen der ersten Suchmaschinen-Seite steht, hat überhaupt eine Chance, von Neukunden wahrgenommen zu werden.
So lautet zumindest das allgemeine Credo.

Ulrich Wendel:„Die Interbride wird wachsen“

“Die Interbride ist auf Wachstumskurs.“ Ulrich Wendel, Geschäftsführer der Interbride Messe GmbH

Vom 31.05. bis 03.06. findet die Interbride zum zweiten Mal statt und lädt Fachhändler nach Düsseldorf. Wir fragten bei Branchen-Profi Ulrich Wendel nach, wie sich die Interbride nach der Absage der Essener Modatex aufstellen wird.