Auffallend ist, wie pragmatisch die Branche auf das aktuelle Konsumverhalten und wirtschaftliche Faktoren reagiert. Ein starkes Beispiel ist Fjory: Mit ihrer Signature-Technik – 14-karätiges Gold mit einem massiven Silberkern – antizipieren sie die anhaltend hohen Goldpreise. So bleibt die Premium-Ausstrahlung erhalten und das Produkt ist kommerziell attraktiv für eine breitere Zielgruppe.
Auch die Customer Journey entwickelt sich weiter. Während der 3D-Druck hinter den Kulissen seit Jahren Standard ist, sehen wir ihn nun häufiger bei Boro als physischen ‘Try-on’-Service für das Brautpaar. Zudem entdeckten wir interessante Crossovers wie Trauringe und Uhrenarmbänder mit Bezahlchip bei 1618 – ein Beweis dafür, dass Wearable Tech auch in unserer Branche Fuß fasst.

Mit wertvollen Gesprächen unter anderem von Rauschmayer, Blush, Collection Ruesch und Aller Spanninga blicken wir auf eine gelungene Messe zurück. Die ORODIA zeigte einen Markt, der realistisch ist, aber sich dynamisch bewegt – Erkenntnisse, die wir in die kommenden Ausgaben von Sposa Facts einfließen lassen.